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11/02/2019

Lust auf Mittlere Reife?

Ich bin Schüler/in der 6. Klasse. Welche Möglichkeiten habe ich, um die Mittlere Reife zu bekommen. Welche Noten braucht mein Kind, um in den M-Zug an der Mittelschule Baunach zu kommen? Fragen, die am Mittwoch, den 30.01.2019 im Rahmen eines Informationsabends in der Mittelschule Baunach beantwortet wurden. Dazu eingeladen waren alle Schülerinnen, Schüler und Eltern des Mittelschulverbunds Oberes Maintal, bestehend aus der VG Baunach, der VG Breitengüßbach und den Gemeinden Rattelsdorf und Zapfendorf.
Justus Stöckinger, Beratungslehrer der Mittelschule Baunach, stellte die Übertrittsmöglichkeiten und -bedingungen nach der 6. Klasse vor. Auch in späteren Jahrgangsstufen besteht natürlich die Möglichkeit in den M-Zug zu wechseln. Alle Eltern erhielten entsprechend ein Informationsschreiben, auf dem die notwendigen Notenschnitte und weitere wichtige Informationen aufgeführt waren. (Dieses Informationsblatt befindet sich auch auf unserer Homepage).
Des Weiteren informierten die Schule-Wirtschaftsbeauftragten Frau Rosanna Mühlbach-Griebel und Herr Thomas Förtsch über den M-Zug an der Mittelschule Baunach. Sie hoben deutlich hervor, dass die Berufs-orientierung ein zentraler Schwer-punkt an dieser Schule ist. In jeder Jahrgangsstufe finden hier Maß-nahmen statt, die aufeinander aufbauend den Schülerinnen und Schülern den Weg in die Berufs-welt ebnen sollen. In diese Richtung geht auch der Schul-versuch TAFF (Talente finden und fördern), der in der Mittelschule Baunach bereits im vierten Schuljahr durchgeführt wird. Rektor Rudolf Hennemann stellte dar, dass eine Vielzahl von unterschiedlichen Arbeits-gemeinschaften an der Schule angeboten werden, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Talente finden und diese auch gefördert werden können. Dies zeige ein Rundblick in der Schulaula, die von der AG Kunst an der Schule gestaltet wird. Auf der Homepage www.schule. baunach.de findet man Videos, die die AG visuelle Medien produziert hat. Als weitere Beispiele seien hier AG Erziehung und Pflege oder AG Handwerk genannt.
Die arbeitspraktischen Fächer Technik, Wirtschaft und Soziales spielen für die Berufsorientierung eine sehr wichtige Rolle. Deswegen wurden sie auch von unseren Schülerinnen und Schüler persönlich vorgestellt. Diese referierten über die Inhalte des Faches, präsentierten Werkstücke und erklärten auf welche Berufe ihr Fach vorbereiten kann.
Zum Abschluss kamen Evelyn, Lea, Anna-Lena und Johannes, die an unserer Schule den M-Zug besucht hatten. Dadurch wurden die vorher vorgestellten Möglichkeiten und Vorteile, die der Besuch des M-Zuges an der Mittelschule Baunach mit sich bringen kann, greif- und direkt erfahrbar.
So berichtete Lea Graner, welche Bausteine der Berufsorientierung sie an der Mittelschule durchlaufen hat. Sie fasste zusammen, dass ihr die Jahre in Baunach sehr gefallen haben, da vor allem das Klima zwischen Schülern und Lehrern sehr gut war. Ihr Weg führte sie nach dem erfolgreichen Mittleren Schulabschluss an der Mittelschule Baunach in die sogenannte Einführungsklasse bei den Englischen Fräulein, mit dem Ziel die allgemeine Hochschulreife, sprich das Abitur zu machen. Evelyn Neubauer erzählte, dass die Berufsorientierung an der Mittelschule Baunach für ihre Berufswahl sehr wichtig war. Ihr Weg führte sie in die Firma Baywa, die auch eine Kooperationsfirma der Mittelschule Baunach ist. Anna-Lena will machte auch an unserer Schule ihren Mittleren Schulabschluss, der gleichwertig zu einem mittleren Schulabschluss in der Realschule ist, und sie somit eine Ausbildung zur Kranken- und Gesundheitspflegerin machen konnte. Johannes Amschel, bei dem der Abschluss schon einige Jahre zurückliegt, machte erst eine Ausbildung bei unserer Kooperationsfirma Messingschlager, um anschließend sein Fachabitur zu machen, so dass er jetzt sogar ein Studium beginnen konnte.
Abschließend standen Rektor Rudolf Hennemann und die weiteren Kollegen für Fragen zur Verfügung. Herr Hennemann wies darauf hin, dass die Anmeldung für den M-Zug in der Woche nach dem Zwischenzeugnis stattfindet.